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  Ortsgruppe Luckenwalde e.V.
  Mais, Bohnen & Co
 

Die wichtigsten “ Partikelköder “ !

1.Tigernüsse

Kochen muss sein: In ihrer getrockneten Rohform wirken die Tigernüsse nicht sehr attraktiv und ähneln eher einer verschrumpelten, harten Rosine als einem fängigen Karpfenköder. Um ihre Inhaltsstoffe freisetzen zu können und als Futter und Hakenköder zu dienen, müssen die Nüsse circa 30 - 40 Minuten gekocht werden.

 Bei diesem Vorgang vergrößern sie ihre Oberfläche und nehmenreichlich Flüssigkeit auf. Nach dem Kochen lasse ich die Nüsse im Gefäß abkühlen und lagere diese weitere drei Tage im Sud. In dieser Zeit bildet sich aufgrund der austretenden Inhaltsstoffe eine Schleimschicht im Wasser. Dann hat die Erdmandel ihren fängigen Charakter erhalten. Wenn man eine größere Menge gekocht hat, kann man die Tigernüsse problemlos über mehrere Wochen im Sud lagern Natürlich kann man die Nüsse während des kochvorgangs, auch Lockstoffe zumischen. Am besten eignet sich Scopex, Vanille oder fischige Aromen. ( die nach Fisch oder Muschel riechenden Aromen, wahren bis jetzt am fängigsten)!Etwa 100 Milliliter Lockstoff auf 10 Liter Wasser reicht hier völlig aus.

 1.                   Tipp: Tigernüsse an der Haarmontage. Wenn man sie anschneidet, riechen sie                 besonders lecker!

2.                 Tipp: Den Haken immer passend zur Nussgröße wählen! (einen kräftigen kleinen Karpfenhaken wählen)

3.                 Tipp: mindestens zwei bis drei Nüsse am Haar montieren, damit lästige Kleinfische und Krebstierchen nicht am Köder spielen!

4.                 Tipp: Den Sud der Nüsse mit im Futter gießen! (gute lockwirkung)

5.                 Tipp: Weil die Nüsse leichter sind als Boilie’s, kann man die Nüsse nach dem      trocknen (einfach in die Sonne legen), auf einer Zuckerschnur auffädeln (10 - 20 Stück) und am Grundblei festknoten. So liegt das Futter direkt am Köder, nach dem einwerfen!

 2. Mais Zubereitung

Vor dem kochen muss der Mais mindestens 24 Stunden eingeweicht werden. Dann kocht man ihn auf kleiner Flamme eine halbe Stunde lang, bis die ersten Körner aufplatzen.

3. Kichererbsen

Genau wie der Mais. Man kann die Erbsen auch zuerst keimen lassen. Hierzu legt man die Erbsen solange zwischen feuchtes Zeitungspapier, bis die Keime sprießen. Auf jeden Fall müssen die Erbsen nach dem keimen aufgekocht werden, damit sie im Wasser nicht weiter wachsen.

 4. Erdnüsse

Mindestens 18 Stunden aufquellen lassen, danach 20 - 30 Minuten aufkochen.


5. Bohnen

Kidney- und weiße Bohnen werden mindestens einen Tag in Wasser eingeweicht, dann etwa 30 Minuten gekocht. Die Bohnen haben die richtige Konsistenz, wenn man sie ohne Mühe auf den Hacken bekommt.